VITA

 

Hans Peter Riegel studierte audiovisuelle Medien, Fotografie sowie Kunstwissenschaft und Philosophie.

 

Nachen einem einjährigen Praktikum beim Düsseldorfer Schauspielhaus war er von 1979 bis 1984  Assistent des namhaften, deutschen Künstlers Jörg Immendorff, wurde dessen fotografischer und filmischer Dokumentarist sowie Partner bei Projekten und Publikationen.

 

In diesen Jahren entstand das künstlerische Frühwerk von Hans Peter Riegel, ein umfangreiches fotografisches und malerisches Repertoire sowie erste Video-Arbeiten. Gleichzeitig war er als Autor für verschiedene Szene-Publikationen tätig.

 

Nach dem Examen und einem längeren Aufenthalt in New York begann Riegel 1984 eine Werbekarriere

als Art Director und Texter. Seine künstlerische Arbeit beschränke sich in den Folgejahren auf die Fotografie.

 

Später leitete er namhafte Werbeagenturen und erhielt eine Reihe von Auszeichnungen für seine gestalterische Arbeit. 1997 verliess er die Werbebranche, wurde Unternehmer sowie Unternehmensberater und entwickelte pionierhafte Projekte in den Bereichen Medien, Neue Medien und Kultur.

 

Seit 2003 ist Riegel wieder künstlerisch sowie als Autor tätig. Von 2003 bis 2008 hatte er unter dem Titel und Pseudonym SIS.TM ein Konzeptkunst-Projekt durchgeführt, das sich vor allem in Video-Arbeiten kritisch mit der Sozialisierung von Individuen im Internet auseinandersetzte. Damit zählt Hans Peter Riegel weltweit zu den ersten Künstlern, die sich mit dem Medium Internet und dessen gesellschaftlichen Einflüssen befassten.

 

2008 veröffentlichte er eine Textsammlung aus dem SIS.TM-Projekt mit dem Titel FLICKERING SUBJECTS.

 

2010 folgte IMMENDORFF - Die Biographie.

 

2013 erschien BEUYS - Die Biographie.

 

Die 600 Seiten umfassende Beuys-Biographie erregte weltweites Interesse und wurde zu einer der am häufigsten besprochenen Publikationen ihrer Art in der deutschsprachigen Literatur. Sie gilt heute als das Standardwerk zu Beuys.

 

Seit 2014 stellt Hans Peter Riegel wieder Medien-Kunst und Fotografie aus. Seine Arbeiten wurden von namhaften privaten und öffentlichen Sammlungen erworben.

 

2016 realisierte er mit einem Budget von nur 30'000 Franken den essayistischen Dokumentarfilm

MEL. DAS ANDERE LEBEN, der im Februar 2017 Kinopremiere feierte. Der Film erhielt überaus positive Kritiken.

 

Im Sommer 2017 führte Hans Peter Riegel Regie bei dem experimentellen Spielfilm DRIFTED, zum dem

er wie im Fall von MEL das Drehbuch verfasste, die Kamera führte und Musik schrieb.

 

Im Herbst 2017 wurde die ersten beiden Bände, von jetzt drei Bänden, seiner aktualisierten Beuys-Biographie veröffentlicht.

 

Hans Peter Riegel lebt in Zürich.

 

 

 

Interview:

 

Sieht denn keiner wie gut er ist? (Tagesanzeiger, Zürich, 15.6.2017)

 

 

 

Informationen:

 

Lexikon zur Kunst in der Schweiz

 

wikipedia

 

facebook

 

 

 

 

AUSSTELLUNGEN UND AKTIONEN

 

2017  THE BUNNY, Installation, 1Blick Galerie, Hallein/Salzburg, Österreich

u.a. mit Henrik Ahr, Günter Brus, Alice Creischer, Peter Fischli und David Weiss,

Alfred Hrdlicka, Arnulf Rainer, Erwin Wurm

 

2016  NIGHT PIECES, Einzelausstellung, Galerie Bildhalle, Zürich

 

2016  PEOPLE AND THINGS, Einzelausstellung, Galerie Pavlovs Dog, Berlin

 

2016  NIGHT PIECES, Video Installation, PHOTO 16, Zürich

 

2015  Dritte Runde, Gruppenausstellung u.a. Rene Groebli, Thomas Hoepker,

Tobias Madörin, Braschler/Fischer, Galerie Bildhalle, Zürich

 

2015  Drive In, Gruppenausstellung, Photo Basel

 

2015  Drive In, Gruppenausstellung u.a. mit Eliott Erwitt, Rene Burri, Rene Groebli,

Thomas Hoepker, Arthur Tess, Burk Uzzle, Galerie Bildhalle, Zürich

 

2015  DIAMAND IS NO CRASH, Galerie Isabelle Gabrijel, Berlin

 

2014  Edition No 1 - Gruppenausstellung, Pavlovs Dog Galerie, Berlin

 

2014  SOME PIECES, Galerie Bildhalle, Zürich

 

2013  Beuysland - Foto Dokumentation, Art Directors Club, Zürich

 

2008  Do you eat - Flickering Subjects VI, Kaskadenkondensator, Basel

 

2007  Funny Subjects, Galerie Brot und Spiele, Berlin

 

2007  Aggression - Flickering Subjects V, Kunsthalle Winterthur, Winterthur

 

2007  Learn more - Flickering Subjects IV, Installation im öffentlichen Raum, Zürich

 

2007  Flickering Subjects III, Tweakfest Festival, Zürich

 

2007  Flickering Subjects II, Cabaret Voltaire, Zürich

 

2007  Flickering Subjects I, Augenzeugen, Gruppenausstellung u.a. mit Luc Delahye,

Jules Spinatsch, James Nachtwey, Johannes Gees, Vögle Kulturzentrum, Pfäffikon

 

2006  Draw Subjects, Plattform 11, Zürich

 

2005  Incredible Subjects II, Video-Installation, SUPERMARKET, Zürich

 

2005  Incredible Subjects I, Plattform 11, Zürich

 

2004  Female Subjects, Plattform 11, Zürich

 

2003  Third Pack, Raum-Installation, Spinnerei Murg, Murg

 

2003  Second Pack, T2 Maag Areal, Zürich